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Projekt Frieden.Europa mit Eröffnungsfest gestartet

Gute Stimmung beim Hansemahl und der Kopfhörerparty PAX

Am Samstag fand das Eröffnungsfest zum Projekt Frieden.Europa statt. In der Vorankündigung hatte Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, bereits die große Bedeutung des Projekts als »bewegende Hommage an das Glück, in Frieden zu leben« erklärt. Zum offiziellen Auftakt im Foyer des LWL-Museums für Kunst und Kultur betonte sie, dass ein Bewusstsein gemeinsamer Identität als Grundlage von Verbundenheit und Offenheit gelte und damit als friedensstiftendes Moment für Europa angesehen werden könne. Zudem wurde das neue digitale Vermittlungskonzept vorgestellt, mit dem Besucher zukünftig in der Bürgerhalle des historischen Rathauses der Stadt das Thema »Westfälischer Frieden« ganz neu erleben können.

Parallel dazu startete eine zweigeteilte Veranstaltung auf dem Prinzipalmarkt: Das Hansemahl am Mittag und die Kopfhörerparty PAX am Abend. Abgerundet wurde das Programm durch die ebenfalls am Samstag eröffneten Ausstellungen in Münsteraner Museen zum Thema »Frieden«.

Roter Teppich und eine 150 Meter lange Tafel

Kern des für alle Besucher öffentlichen Eröffnungsfestes war der Prinzipalmarkt in der Innenstadt. Dort wurde am Mittag das Hansemahl gefeiert. Alljährlich laden die ansässigen Kaufleute an die lange Tafel, an der es für Besucher westfälische Schnittchen und Getränke zu günstigen Preisen gibt.

Bildrechte: www.stadtkonfetti.de

An der 150 Meter langen festlich gedeckten Tafel bedienten die Kaufleute ihre Gäste. Trotz des großen Andrangs wirkte die Atmosphäre sehr entspannt, jeder Besucher fand ein freies Plätzchen auf dem roten Teppich. Die gute Stimmung auf dem Prinzipalmarkt war richtiggehend ansteckend und so war das Hansemahl ein passender Beitrag im Rahmen der Feierlichkeiten zum Eröffnungsfest Frieden.Europa.

Bildrechte: www.stadtkonfetti.de

Friedlich zeigte sich auch das Wetter an diesem Tag. Die dunklen Wolken des Vormittags drohten zwar ab und an mit Regen, der dann aber zum Glück ausblieb. Es war also die richtige Entscheidung, auf ein Zeltdach über dem Hansemahl zu verzichten.

Am Abend Kopfhörerparty im Zeichen des Friedens

Am Abend startete mit der Kopfhörerparty PAX der zweite Teil des Eröffnungsfestes. Mit 3.000 verteilten Kopfhörern, auf denen drei verschiedene Musikkanäle angeboten wurden, sollte dies die größte Kopfhörerparty Deutschlands werden. Schon bald füllte sich der Prinzipalmarkt also erneut, und diesmal waren es tanzende und – witzigerweise – laut vor sich hinsingende Menschen.

Friedlicher kann man sich eine volle Innenstadt kaum vorstellen. Es wurde viel gelacht und Menschen in jedem Alter tanzten und feierten miteinander – wenn auch zu unterschiedlicher Musik. Dazu gab es erneut ein buntes Angebot an Speisen und Getränken. Zusammenfassend lässt sich sagen: Schön war es!

Für das Projekt Frieden.Europa war das Eröffnungsfest damit ein gelungener Auftakt. Noch bis zum 2. September 2018 kann man die eingangs erwähnten Ausstellungen besuchen und sich dort ausgiebig mit dem Thema »Frieden« auseinandersetzen.

Bildrechte: Münster Marketing

https://www.youtube.com/kKqHySrFD40

Das begleitende Ausstellungsangebot

Konkret gibt es die folgenden Angebote, die wir auf dem Blog bald auch noch näher vorstellen werden. Sie alle beschäftigen sich mit der Leitfrage: »Warum wünschen Menschen zu allen Zeiten den Frieden – und warum gelang seine Bewahrung nie auf Dauer?« :

  • Von der Antike bis heute
    LWL-Museum für Kunst und KulturDas LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt Bilder vom Frieden und jene, die die Wege zum Frieden veranschaulichen. Namhafte Künstler wie Rubens, Delacroix, Lehmbruck, Dix und Kollwitz haben sehr unterschiedlich mit der Bedeutung von Frieden gearbeitet. Ebenso werden bedeutsame Friedensschlüsse gezeigt.
  • Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube
    Kunstmuseum Pablo PicassoDas Kunstmuseum Pablo Picasso Münster veranschaulicht Picassos intensive künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden. Die Ausstellung präsentiert verschiedene Variationen der Taube und thematisiert die Rezeptionsgeschichte seiner Friedensbilder.
  • Eirene/Pax. Frieden in der Antike
    Archäologisches Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität MünsterIn der Ausstellung des Archäologischen Museums der Universität Münster wird der Frieden in der Antike im Mittelpunkt stehen – angefangen mit dem ältesten Friedensschluss der Welt 1259 v. Chr.
  • Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden
    Stadtmuseum MünsterDie Ausstellung widmet sich der Rezeptionsgeschichte des Westfälischen Friedens, wobei die Jubiläen 1748, 1848, 1898 und 1948 im Fokus stehen.
  • Wie im Himmel so auch auf Erden
    Das Bistum Münster zu Gast im LWL-Museum für Kunst und KulturMit über 100 bedeutenden internationalen Leihgaben aus 2.000 Jahren zeigt die vom Bistum Münster ausgerichtete Ausstellung im LWL-Museum für Kunst und Kultur die Kunst- und Kulturgeschichte der christlichen Friedensideen sowie den widersprüchlichen Umgang mit ihnen.

(Bildrechte Titelbild: Ingo Busch, www.reise-wahnsinn.de)

2 Kommentare

  1. […] Rahmen des Eröffnungsfestes lud die Stadt Münster verschiedene Bloggerinnen und Blogger ein, um vor Ort etwas über die […]

  2. […] zu dürfen. Den Auftakt machte eine Einladung an verschiedene Bloggerinnen und Blogger, vor Ort am Eröffnungsfest dabei zu sein und an einer ganz besonderen Stadtführung teilzunehmen. Neben dem Stadtmarketing von […]

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